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Keine Fallen und versteckten Kosten: Ohne Sorgen ins mobile Internet
Mittwoch, 23. September 2009 um 18:05 Uhr
Kosten mobiles InternetBei Tarifen fürs mobile Internet verhält es nicht anders als bei Verträgen mit einer Versicherung oder dem Vermieter: Es gibt jede Menge Kleingedrucktes. Automatische Laufzeitverlängerungen werden da versteckt, Zusatzkosten verdunkelt oder Sondergebühren oben drauf geschlagen. internet-unterwegs zeigt, welche Punkte beachtet werden sollten, um die Kosten für mobiles Internet gering zu halten.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir konnten bisher noch keinen Anbieter ausmachen, der bei seinen Tarifen fürs mobile Internet Betrügereien im Sinn hat. Ein paar Fallen beim Unterwegs-Internet gibt es allerdings schon - die machen dann aus einem scheinbar attraktiven Tarif plötzlich einen überteuerten.

Damit Sie die Kosten für mobiles Internet gering halten und ohne Sorgen unterwegs surfen können, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Zeit-/Datenlimits
    Wer rund um die Uhr unterwegs auf YouTube surfen will, wird vermutlich auch trotz Flatrate fürs Internet unterwegs bald enttäuscht sein. Denn bei sämtlichen Tarifen fürs mobile Internet gibt es eine Beschränkung: Bei Flatrates liegt die bei 5 Gigabyte, anschließend drosseln sämtliche Anbieter die Verbindungsgeschwindigkeit herunter. Bei Tages- oder Stundenflatrates dagegen konnten wir noch keinen Anbieter finden, der mehr als ein Gigabyte in den jeweiligen Zeiteinheiten genehmigt.

  • Anschlussgebühr
    Viele Provider rechnen zu etwaigen Hardware-Kosten (wenn Sie beispielsweise per Laptop und Surf-Stick im mobilen Internet surfen wollen) oft eine Anschlussgebühr dazu, verstecken diesen Hinweise aber meist weit hinten auf der Website oder der Broschüre. Die Anschlussgebühren sind zwar selten höher als 30 Euro - bei manchem Provider aber auch gar nicht auf der Rechnung. Vergleichen lohnt sich!

  • Versandgebühren
    Auch diese versteckten Kosten packen die Provider gerne bei Tarifen fürs mobile Internet oben drauf. Und das können immerhin bis zu 10 Euro sein.

  • Kartenpfand
    Einige Provider aus einer Unternehmensgruppe fordern bei ihren Tarifen auch ein sogenanntes "Kartenpfand" ein, das erst erstattet wird, wenn die SIM-Karte nach Beendigung des Vertrags auch ans Unternehmen zurückgeschickt wird. Die Höhe pendelt sich hier zwischen 20 und 30 Euro ein, muss aber gleich bei Abschluss des Vertrags (egal ob Laufzeit oder Prepaid) gezahlt werden.

  • Auslandsgebühren
    Wer auch im Urlaub unterwegs ins Internet will, sollte wissen, dass dort andere Gebühren gelten. Und die verstecken sich meist im Kleingedruckten des Vertrags unter "Roaming". Wer auch außerhalb Deutschlands nicht aufs mobile Internet verzichten kann, sollte gezielt nach solchen speziellen Auslandstarifen suchen.

  • Kündigungsfrist / Laufzeitverlängerung
    Vor allem sollten Sie bei Vertragstarifen fürs mobile Internet auf die Laufzeit achten. Die meisten Provider bieten zwar nur solche mit 24 Monaten an, allerdings gibt es auch hier bereits sehr attraktive Angebote mit etwa nur neun Monaten Bindungsspanne. Nachdem die Tarife in Bewegung sind, sollten Sie auch stets die Kündigungsfristen schon bei Vertragsabschluss im Auge behalten. Auch wenn die meisten Anbieter diese auf drei Monate festsetzen, gibt es einige Offerten mit deutlich kürzerer Periode. Im schlechtesten Fall sitzen Sei sonst ein weiteres Jahr auf dem alten Tarif fest.

  • Gestaffelte Gebühren
    Auch Verträge, die die Kosten fürs mobile Internet nach und nach erhöhen, gibt es. Um die wahren Gebühren auszumachen, sollten Sie die verschiedenen Staffelungen einfach zusammenzählen und den Betrag anschließend durch die Gesamtlaufzeit teilen. So erhalten Sie den Durchschnittsbetrag, der pro Monat zu zahlen ist - und mehr Übersicht beim Tarifvergleich.
Alles in allem gibt es bei den Kosten für mobiles Internet viel zu beachten - auch wenn das meist nur ein paar Euro ausmacht. Denn die Provider versuchen zwar ein bisschen zu tricksen, schwarze Schafe wurden bisher aber noch nicht ausgemacht.
 

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