| Dienstag, 15. Februar 2011 |
Zumindest in den USA ist das iPad ein echter Verkaufserfolg - der flache Minirechner mit dem großzügigen Touchscreen hat schließlich bis dato kaum ernstzunehmende Konkurrenz. Die Mobilfunk-Branchenmesse "Mobile World Congress" jedoch kündigt Großes in Sachen Android an: HTC, LG, Samsung oder Acer haben dort bereits ihre neuen Tablet-PCs mit Android-Betriebssystem vorgestellt.
15 Millionen? Da geht noch mehr!Weltweit 15 Millionen iPads will Apple laut aktuellen Zahlen bereits verkauft haben - das ist von Smartphone-Sphären zwar noch weit entfernt (laut dem Markforschern von IDC lagen die Verkäufe hier bei gut 174 Millionen in 2009), aber speziell die Besitzer der mobilen Minirechner gehören zur Kernzielgruppe. Denn echtes Internet etwa mit ansprechend groß dargestellten Videoclips von YouTube lässt sich mit einem Smartphone nicht erleben. Tablet-PCs hingegen sind da echter Web-Komfort für Couch, Bahn und Cafés.Doch wie beim ersten iPhone hat Apple derzeit so etwas wie das Monopol inne - lediglich das "Tab" von Samsung konnte bisher genug Marketing abgreifen, um auch Otto Normalnutzer ein Begriff zu sein. Mit dem diesjährigen Mobile World Congress (14. - 17. Februar in Barcelona) soll die scheinbar begrenzte Auswahl nun der Vergangenheit angehören: Die Android-Armada macht mobil und beschert Interessenten vielfältige Optionen - nicht zuletzt, weil mit der kommenden Honeycomb-Version von Android eine speziell für diese Geräteklasse optimierte Version der Google-Plattform erscheint. Wir haben die erste Neuvorstellungen auf dem Mobile World Congress zusammengefasst: HTC Flyer Die Taiwaner von HTC - nicht zuletzt bekannt durch ihre hochwertigen Smartphones - stellten in Barcelona das "Flyer" vor - ein 7-Zoll-Tablet mit 1,5 Gigahertz-Prozessor, 1 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte internem Speicher. Gefertigt ist das Gerät aus Aluminium, Fotos lassen sich in 5-Megapixel-Auflösung knippsen. Auch Videochats sind möglich, ausgeliefert wird der Tablet-PC zunächst mit Android Version 2.4 und der hauseigenen Betriebssystem-Maske "HTC Sense". Besonderheit: Das Flyer wird mit einem Stylus (also einem Bedienstift) ausgeliefert - mit "Scribe!" liegt eine spezielle Funktion vor, mit der sich etwa handschriftliche Notizen auf dem Tablet-PC speichern lassen. Der Preis für das Gerät? 500 Euro.Acer Iconia SmartGalaxy Tab 10.1 Schließlich poliert auch Samsung sein Tab auf: Die neue Version 10.1 verfügt nun über einen deutlich größeren Bildschirm (10 Zoll) und arbeitet wie der Kollege von LG (siehe unten) mit einem Doppelkernprozessor von NVidia. Fotos schießt der flache Touch-Computer in 8-Megapixel-Auflösung, der interne Speicher fasst entweder 16 oder 32 Gigabyte. Auf die Waage bringt das neue Tab stolze 600 Gramm (immerhin noch 80 Gramm weniger als das iPad). Als vorinstallierte Android-Version ist "Honeycomb" (3.0) vorgesehen. Wann das Gerät hierzulande erscheinen soll, steht noch nicht fest.LG Optimus Pad V900 Nicht so recht hervorschälen aus der Smartphone-Konkurrenz will sich LG - seit dem Mobile World Congress dürfte sich das nun ändern. Denn die Südkoreaner kündigten neben einem 3D-Smartphone auch einen Tablet-PC an: Das LG Optimus Pad V900 bringt etwa eine 5,1-Megapixel-Kamera mit und erlaubt stereoskopische Aufnahmen (die über eine Rot-Grün-Brille dann die dritte Dimension offenbaren). Mit 8,9 Zoll ist das Display ansprechend groß geraten, aufgelöst werden darauf 1280 x 768 Pixel. Rechenoperationen werden auf einem Dual-Core-Prozessor (Tegra 2 von NVidia) abgewickelt. In Europa soll das Optimus Pad V900 ab April erhältlich sein.Link: Tarife für Tablet-PCs Fotos: © HTC, Acer, LG, Samsung |

Die Taiwaner von HTC - nicht zuletzt bekannt durch ihre hochwertigen Smartphones - stellten in Barcelona das "Flyer" vor - ein 7-Zoll-Tablet mit 1,5 Gigahertz-Prozessor, 1 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte internem Speicher. Gefertigt ist das Gerät aus Aluminium, Fotos lassen sich in 5-Megapixel-Auflösung knippsen. Auch Videochats sind möglich, ausgeliefert wird der Tablet-PC zunächst mit Android Version 2.4 und der hauseigenen Betriebssystem-Maske "HTC Sense". Besonderheit: Das Flyer wird mit einem Stylus (also einem Bedienstift) ausgeliefert - mit "Scribe!" liegt eine spezielle Funktion vor, mit der sich etwa handschriftliche Notizen auf dem Tablet-PC speichern lassen. Der Preis für das Gerät? 500 Euro.
Schließlich poliert auch Samsung sein Tab auf: Die neue Version 10.1 verfügt nun über einen deutlich größeren Bildschirm (10 Zoll) und arbeitet wie der Kollege von LG (siehe unten) mit einem Doppelkernprozessor von NVidia. Fotos schießt der flache Touch-Computer in 8-Megapixel-Auflösung, der interne Speicher fasst entweder 16 oder 32 Gigabyte. Auf die Waage bringt das neue Tab stolze 600 Gramm (immerhin noch 80 Gramm weniger als das iPad). Als vorinstallierte Android-Version ist "Honeycomb" (3.0) vorgesehen. Wann das Gerät hierzulande erscheinen soll, steht noch nicht fest.
Nicht so recht hervorschälen aus der Smartphone-Konkurrenz will sich LG - seit dem Mobile World Congress dürfte sich das nun ändern. Denn die Südkoreaner kündigten neben einem 3D-Smartphone auch einen Tablet-PC an: Das LG Optimus Pad V900 bringt etwa eine 5,1-Megapixel-Kamera mit und erlaubt stereoskopische Aufnahmen (die über eine Rot-Grün-Brille dann die dritte Dimension offenbaren). Mit 8,9 Zoll ist das Display ansprechend groß geraten, aufgelöst werden darauf 1280 x 768 Pixel. Rechenoperationen werden auf einem Dual-Core-Prozessor (Tegra 2 von NVidia) abgewickelt. In Europa soll das Optimus Pad V900 ab April erhältlich sein.
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