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Die günstigsten Surfsticks im März
Donnerstag, 17. März 2011 um 19:32 Uhr
3G USB StickStarten die Surfstick-Anbieter eine Frühlingsoffensive? Scheint so. Denn seit Mitte März gibt es die erste Monatsflatrate für unter 9 Euro. Parallel pirschen sich einige Neueinsteiger an, die den Preiskampf weiter verschärfen. Wir geben eine kleine Übersicht, welcher Stick für welchen Surftyp derzeit am günstigsten ist.




Sie wollen den ganzen Monat im Internet unterwegs sein? Oder präferieren Sie, nur für kurze Zeiteinheiten online zu gehen? Und wieviel Megabyte an Daten benötigen Sie überhaupt? Womöglich reicht ja schon ein kleineres Paket, dass Ihnen an die 10 Euro pro Surf-Vergnügen spart.

Streicheleinheiten für den Geldbeutel

Die Wahl des richtigen Prepaid-Tarifs fürs UMTS-Internet ist wahrlich nicht einfach. Denn das Nutzungsverhalten entscheidet, ob sich die Wahl als Streicheleinheit für den Geldbeutel oder als völlig überteuert herausstellt. Drei Faktoren sind dabei wesentlich: die Wahl der Zeiteinheit, das Netz und das verfügbare Volumen.

Typ 1: spontanes Einloggen, kurze Zeiteinheiten, wenig Volumen
Wer nur ab und zu am Tag spontan ins Netz will, etwa um kurz die E-Mails zu checken oder Nachrichten zu lesen, benötigt die Möglichkeit, eine kurze Session zu buchen und nicht all zu viel Datenvolumen. Unsere Empfehlungen sind hier Bildmobil und Otelo. Erstere bietet eine halbe Stunde surfen für 59 Cent im starken Vodafone-Netz an (Volumen: 1 Gigabyte), 90 Minuten kosten knapp einen Euro. Bei Otelo hingegen ist gar ein 9-Minuten-Modus möglich - für 19 Cent, ebenfalls im Vodafone-Netz bei einem 500-Megabyte-Volumen.

Typ 2: seltener Zugriff, dafür aber dann den ganzen Tag
Bei den Tages-Flatrates herrscht vielleicht der größte Konkurrenzkampf. Entscheidend ist hier vor allem das verfügbare Netz sowie das erlaubt Volumen. Wer keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 3,6 Mbit/s wünscht, ist mit dem Fonic-Surfstick (2,50 Euro / Tag, 500 Megabyte Volumen, O2-Netz) am besten beraten. Speziell weil hier auch mal über die Stränge geschlagen werden kann: Maximal fallen 25 Euro pro Monat an, auch wenn mal mehr als zehn Tage am Stück gesurft werden. Alternativen mit 3,6 Mbit/s: Der Lidl-Stick mit nur 1,99 Euro pro Tag (O2-Netz, 500 MB / Tag) oder Congstar im T-Mobile-Netz (2,49 Euro).

Typ 3: den ganzen Monat surfen, mit eher wenig Volumen
Wer regelmäßig ins Internet und sehr spontan ins Internet will, sollte eine Monats-Flatrate wählen. Allerdings variieren die Gebühren dort stark durch die unterschiedlichen Datenvolumina. Wer keine allzu exzessiven Datentransfers betreibt, kommt mit einem Limit von einem Gigabyte oder 500 Megabyte etwa um zehn Euro billiger pro Monat weg. Empfehlung hier ist die 1&1 Notebook Flat, die im starken Vodafone-Netz funkt, einen 7,2-Mbit/s-Surfstick mitbringt und ein Gigabyte an Volumen erlaubt. Wer mit der Hälfte an Daten auskommt, bekommt bei Maxxim (ebenfalls Vodafone-Netz) für 7,95 pro Monat die derzeit günstigste Flatrate.

Typ 4
: den ganzen Monat surfen, mit viel Volumen
Auch hier macht 1&1 mit der Notebook Flat XL ein attraktive Angebot: 5 Gigabyte bei 7,2 Mbit/s im Vodafone-Netz für knapp 20 Euro und einem Surfstick-Preis von unter 30 Euro. Top! Eine gute Alternative ist hier der Aldi-Surfstick, der nur 14,95 Euro pro Monat kostet, allerdings im schwächlichen E-Plus-Netz funkt. Alle bieten bis zu 5 Gigabyte an Surf-Vergnügen ohne Tempo-Sperre

Typ 5: will einfach nur einen günstigen Surfstick
RTL und Wer-kennt-wen bieten ihre Sticks derzeit für knapp 25 Euro an. Bei O2 läuft noch bis zum 20. März eine 15-Euro-Aktion. Das Klarmobil-Modem hingegen kostet zwar knapp 30 Euro, besitzt dafür aber keinen Simlock als günstigster in seinem Segment.

Es will kein Typ auf Sie passen oder Sie wollen sich selbst nochmal überzeugen? Dann gucken Sie in unserem Surfstick-Vergleich nach der für Sie besten Wahl.


Foto: © Flickr / William Hook

 

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