| Donnerstag, 03. November 2011 | ||||||||||||||||||
Browser-Krieg, Teil 2: Mit dem Einzug des mobilen Internets, schielen Software-Hersteller vermehrt auf Smartphone- und Tablet-User. Im Gegensatz zum Desktop-PCs scheint der Markt hier noch nicht eindeutig besetzt. Neuste Zahlen der Marktforscher von Net Applications schlagen jedoch einen anderen Ton an: Chef bleibt Apple mit seinem Safari-Browser - Opera sowie Google Android können nur hinterhergucken. Microsoft säuft vollends ab.
Wer User hat, hat Wissen. Die kostenlosen Internet-Navigatoren sind für Software-Hersteller deswegen so wichtig, weil sie allerhand Daten über das Nutzungsverhalten ihrer User sammeln können. Und während sich auf Desktop-Rechnern die Nutzer längst an Firefox, Internet Explorer oder Googles Chrome festgebissen haben, kann auf mobilen Endgeräten noch kein Browser vollends überzeugen. So tummeln sich im Android-Market etwa eine Vielzahl von Browsern - von Dolphin über Opera bis zu Maxthon -, die um die User-Gunst kämpfen. Apple dreimal so stark wie GoogleGeht es jedoch nach den Zahlen von Net Applications, könnten sich die Anbieter den Wettstreit sparen. Gesurft wird im mobilen Web anscheinend überwiegend mit Apple-Geräten - und dort kommt bevorzugt selbstverständlich der hauseigene Apple-Browser "Safari" zum Einsatz. Mit etwas mehr als 62 Prozent Marktanteil dürfte das Unternehmen aus Cupertino demnach so etwas wie der Dalai Lama des mobilen Internets sein. Google kommt mit seiner Chrome-Version für mobile Endgeräte nicht mal auf ein Drittel. Microsoft wiederum rutscht sogar unter die 1-Prozent-Marke.
Quelle: Net Applications Bild: © Apple |

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