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Nokia kündigt Tablet-PC mit Windows an
Mittwoch, 16. November 2011 um 18:03 Uhr
nokia-outdoor-logoDie Bündnisse stehen fest: Samsung & Co. setzen auf Android, Apple gibt den Solokämpfer und Nokia sucht Halt bei Microsoft. Passend dazu gab ein Nokia-Manager jüngst in einem Interview preis, einen Tablet-PC mit Windows 8 auf den Markt bringen zu wollen. Zuvor schon hatte das kriselnde Unternehmen auf das Microsoft-Betriebssystem bei seinen Smartphones gesetzt.


Nach reichlicher Überlegungszeit hat man nun seine Allianz gefunden. Weil der Touchscreen-Boom bei den Smartphones an Nokia vorüber ging - nicht zuletzt weil zu lange auf das altbacken wirkende Symbian gesetzt wurde -, und man nicht der Konkurrenz (mit Google und Android) unter die Arme greifen wollte, soll es nun ein alter Dinosaurier werden, mit dem Nokia in die Zukunft reiten will.

Nokias Windows-Tablet für Mitte 2012 geplant

So und nicht anders lassen sich die Aussagen von Paul Amsellen in der französischen Finannzeitung "Les Echos" deuten. Auch die Finnen wollen nun - gut zweieinhalb Jahre nach Erscheinen des iPad - einen Tablet-PC auf den Markt bringen. Und nachdem der hauseigene Quell-Code (also Symbian und Meego) anscheinend nicht das Potential eines iPad-Killers zu bergen vermag, wird auf das Gerät Windows 8 draufgepackt. Zwar ist der Erscheinungstermin der achten Windows-Version noch nicht bekannt, Amsellen kündigte das Gerät aber bereits für Mitte 2012 an. Zuvor schon hatte Nokia-Chef Stephen Elop Hinweise auf ein finnisches Tablet gegeben. Zusätzlich gab er bekannt, die eigene Präsenz auf dem amerikanischen Mobilfunkmarkt mit neuen Windows Phones stärken zu wollen.

Diese liegen bezüglich Marktdurchdringung bisher noch reichlich hinter Android und dem iPhone-OS zurück. Doch ein Windows-Tablet könnte den beiden bisherigen Protagonisten auf dem Markt - Google und Apple - Druck machen. Schließlich verspricht das Windows-Betriebssystem den Desktop-Komfort, den sowohl bei Android als auch iOS bisher noch nicht bieten können. Ein echtes Erfolgserlebnis wäre jedenfalls dringend nötig.


Foto: © Erkka P. / Flickr.com
 

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