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Samsungs Galaxy S4 im Check
Dienstag, 19. März 2013 um 12:51 Uhr

Samsung Galaxy S4Mit der Galaxy-Serie spielt Samsung schon seit Längerem in der Smartphone-Oberliga mit. Mit Generation 4 stößt das südkoreanische Unternehmen nun in ganz große Dimensionen vor: 12,7-Zentimeter-Touchscreen mit Full-HD-Auflösung, eine neue Touchscreen-Eingabemöglichkeit und der Einsatz intelligente Einsatz des Lagesensors fürs Scrollen sind nur ein paar Merkmale des neuen Flagschiffs.

Erhältlich ist das Samsung Galaxy S4 bei: Telekom | Vodafone | o2

Viel hat sich getan seit 2007, als Apple das erste iPhone veröffentlichte und den Siegeszug der Touch-Smartphones in der Mobilfunkwelt lostrat. Sorgten damals 2-Megapixel-Kamera, 412-Mh-Prozessor und EDGE-Konnektivität schon für leuchtende Augen, wurden allspätestens mit Googles Nexus 4 (11,9-Zentimeter-Display, HSPA+, vier Prozessorkerne) die Mauern eingerissen.

Da will natürlich Samsung mit dem Galaxy nicht einen Oldtimer ins Rennen schicken - nicht zuletzt, weil man nach Nexus S und Galaxy Nexus nicht mehr für Google produzierte -, sodass das Galaxy 4 nun vor Superlativen nur so strotzt. Aber der Reihe nach ...

... der Bildschirm
Geschützt mit Gorillaglas und gefertigt für Gorillahände - 12,7-Zentimeter-Diagonal (441pi) dürften schließlich die deutsche Durchschnittshand deutlich überschreiten. Allerdings sollte das Display das größe Plus das Geräts sein, nachdem Samsung hier wieder seine vielgerühmte AMOLED-Technologie ins Spiel bringt. Der Touchscreen erkennt nun auch eine Art "Fast-Berührt"-Eingabe ("Air Gesture"), bei der das Display eben nicht berührt werden muss, um eine spezifische Funktion auszuführen - wer beim Frühstück öfters sein Nutella mit der Hand aus dem Glas puhlt, wird diese Funktion lieben. Außerdem besitzt der Bildschirm eine Art magisches Auge, nachdem das Gerät die Blickrichtung des Users erkennt - aber dazu später mehr.

... der Prozessor
Noch nicht klar ist, wieviele Prozessorkerne das Samsung Galaxy S4 hierzulande mitbringt - zur Auswahl stehen acht in einem Exynos-5-Prozessor und vier in einem Snapdragon 600. Beide Versionen dürften aber bspw. die Leistungsfähigkeit der guten alten (und immer noch weit verbreiteten) XP-Desktop-PCs übersteigen. Nicht zuletzt, weil die ganzen Rechenaufgaben in einem zwei Gigabyte großem Speicher gehalten werden können. Das mag für den einen (bevorzugt Gaming-Freunde) notwendig sein, für den anderen übertrieben, hat aber für alle einen empfindlichen Nachteil - das Smartphone dürfte bei großzügiger Nutzung ziemlich heiß werden. Was nicht zuletzt ein alter Samsung-Malus begünstigt: ...

... die Verarbeitung
Wir werden nie verstehen, weshalb Oberklasse-Smartphones noch aus Plastik gefertigt werden - aber auch das Galaxy S4 ist wieder wie seine Vorgänger mit Kunststoff ummantelt. Klar: Das macht das Handy um einiges leichter als etwa Aluminium - angeben lässt sich mit solch einem Plastikbomber allerdings nicht. Was schonmal potentielle Apple-Abtrünnlinge abschrecken dürfte. Generell lässt sich auch anhand des Äußeren kaum ein Unterschied zum Vorgänger S3 feststellen - da wurde wohl in der Design-Abteilung gespart.

... Multimedia
Nicht so bei der Soft- und Hardware-Entwicklung - nach dem Display wird in puncto Multimedia beim S4 am meisten geprotzt: LTE, 13-Megapixel-Kamera, Infrarot und ein fancy Scroll-Kipp-Augen-Feature ("Smart Scroll") sind nur ein paar Highlights. Letzteres eignet sich besonders beim Lesen längerer Webseiten - guckt der User an den unteren Rand der Seite und kippt das Gerät leicht, scrollt der Bidlschirm automatisch weiter. Interessant ist auch die simultane Aufnahme von Foto und Umgebungsgeräuschen, außerdem lassen sich Front- und Backcamera gleichzeitig auslösen. Interessant auch die "Group Play"-Funktion, mit der sich Musik zwischen verschiedenen S4-Handys streamen lässt.

... die Software
Auch auf dem Galaxy S4 kommt wieder Android zum Einsatz - hier in der Version 4.2.2 ("Jelly Bean", aktuellste Android-Version). Allerdings hat Samsung wieder seine TouchWiz-Oberfläche über das Stock-Android gestülpt, die äußerlich eher Geschmackssache ist. Dafür ermöglicht diese die zuvor genannten neuen Funktionen, sodass das S4 seine Alleinstellungsmerkmale auch puncto Software behauptet.

Fazit
Wer kleine schnuckelige Handys bevorzugt, oder am liebsten einen Weißgoldrahmen verbaut sehen will, sollte vom S4 auch trotz seiner tollen Features fernbleiben. Wer hingegen ein leichtes Handy der absoluten Oberliga sucht und nebenbei etwa 650 Euro locker hat, sollte das Handy (erhältlich ab Ende April 2013) mal im Laden ausprobieren. Das Zeug zum Hit hat das Smartphone definitiv!



Foto: © Samsung 

 

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