Das iPad hat Deutschland erreicht - und mit ihm bereits die ersten Tarife fürs mobile Internet. Besonderheit: In das iPad passen nur Micro-Sim Karten. Damit sich normale SIM-Karten wie beim Handy oder bei Surfsticks für das Gerät eignen, muss man diese mit einer Schablone aufs Format schneiden - was der Hersteller Apple aber wohl kaum gerne sieht (und die SIM-Karte auch zerstören kann).
Prepaid Micro-Sim Karten fürs iPadWeit weniger Arbeit und Risiko machen da die speziellen 3G-Tarife ohne Vertragslaufzeit, bei denen eine entsprechende Mini-SIM-Karte mitgeliefert wird. Bei der Auswahl des Providers haben Besitzer des Tablet-PCs freie Wahl, weil das Gerät in Deutschland SIM-Lock-frei ist. Unser Vergleich zeigt die Prepaid-Angebote von T-Mobile, Vodafone, O2, Blau, Simyo oder Fonic, mit denen sich in UMTS- oder HSDPA-Geschwindigkeit (3G) mobil im Internet surfen lässt. Die Karten funktionieren natürlich nicht nur im iPad, sondern in allen Tablet-PCs mit Micro-SIM-Schubfach.
Nutzbar sind diese Prepaid-iPad-Tarife (ausgenommen Tabelle oben) nur mit iPads oder Tablets in der "3G"-Version bzw. einem eingebauten UMTS-Modul - der Zugang in Netze per WLAN bleibt weiterhin kostenfrei. Zu beachten sind bei den Tarifen die speziellen Datenlimits - bei einer durschnittlichen Website-Größe von 300 Kilobyte lassen sich etwa mit einem 1-Gigabyte-Datenlimit etwa 3.300 Websites aufrufen. Danach wird meist die Verbindungsgeschwindigkeit von UMTS-/HSDPA-Niveau auf GPRS-Tempo gedrosselt. Die mitgelieferten Micro-SIM-Karten lassen sich nicht mit Handys oder Surfsticks nutzen. Andersherum ist es über Zuschneiden mit einer Schablone möglich, normale SIM-Karten auf das Miniformat zu stutzen. 27.10.2010
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