| Freitag, 04. Februar 2011 |
Skepsis ist von jeher eine zweifelhafte deutsche Tugend. Und die macht auch vor dem mobilen Web nicht Halt: Einer aktuellen Studie der European Interactive Advertising Association (EIAA) zufolge liegt Deutschland jedenfalls in Europa bei der mobilen Internetnutzung auf dem vorletzten Platz - gerade einmal sieben Prozent klinkten sich bis 2011 hierzulande unterwegs ins Netz ein.
Kleiner Trost dabei: Den vorletzten Platz teilt sich Deutschland laut der Studie mit Spanien, dahinter rangiert allerdings nur noch Portugal (5 Prozent). Bemerkenswert ist dabei, dass man im letzten Jahr noch Platz 5 belegte - das Wachstum bei der mobilen Internetnutzung ist also im europäischen Vergleich stark erlahmt. Türkei auf Platz EinsInsgesamt seien laut der EIAA-Studie 71 Millionen Nutzer aus den 15 ausgewählten europäischen Ländern mindestebs einmal mobil im Internet unterwegs. Durschnittlich 6,4 Stunden nutzen diese das mobile Web in diesem Zeitraum. Mit 10,3 Stunden pro Woche setzten sich die Polen an die Spitze bei den höchsten Nutzungszeiten, gefolgt von Italien (7,9), Belgien (7,7), Portugal (7,7) und Russland (7,1). Die meisten Nutzer verzeichnet die Türkei (21 Prozent) vor Schweden und Großbritannien (jeweils 20 Prozent).Bei den bevorzugten Anwendungszenarien rangiert der E-Mail-Austausch auf Platz Eins. Gewöhnliche Internetseiten, Suchmaschinen und Social Networks sind weitere beliebte Felder im mobilen Internet. Foto: © ryanovineyards / Flickr distributed under Creative Commons (Attribution, Share Alike) |

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