| Freitag, 16. Oktober 2009 |
Die Bundesnetzagentur bleibt hart: Wer am meisten bietet, bekommt bei den Versteigerung der neuen LTE-Frequenzen auch den Zuschlag. Versorgt werden können mit dem Internet durch die Luft dann auch ländliche Regionen. Doch die kleinen Firmen bleiben wohl außen vor - aussichtsreichste Mitbewerber um die Frequenzen bleiben weiterhin T-Mobile und Vodafone.
Es darf gedrängelt werden: Die Versteigerung der LTE-Frequenzen ("Long Term Evolution") ruft zahlreiche Interessenten und auch Neider auf den Plan. So etwa die kleineren Mobilfunkanbieter wie E-Plus, die sich aufgrund der übermächtigen Konkurrenz um T-Mobile und Vodafone wenig Chancen ausrechnen. Die Bundesnetzagentur aber bleibt unbeeindruckt von der Kritik: Wer am meisten bietet, bekommt den Zuschlag, so das Credo. Störpotential beim neuen mobilen Internet?Gleichzeitig meldet sich nun aber auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk und bemängelt mögliche Einschränkungen für sein Sendepotential durch das LTE-Internet. Gefährdet seien etwa Funkmikrofone sowie möglicherweise auch DVB-T. Bis zu endgültigen Vergabe der Frequenzen im zweiten Quartal 2010 dürfte allerdings noch reichlich Raum für Diskussionen bleiben.Fest steht auch: Nicht nur für die Staatskassen, sondern auch für die Mobilfunkkunden in den ländlichen Gebieten sind die neuen Frequenzen ein Glücksfall (dank der freigewordenen "Digitalen Dividende") - denn mobiles Internet dürfte dann endlich wirklich ohne Barrieren verfügbar sein. Foto: Carsten Nadale / Pixelio |

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