| Freitag, 13. November 2009 |
Wenn unterwegs die E-Mails nur quälend langsam eintrudeln oder die Lieblings-Website plötzlich nur weiße Kästen statt farbenfroher Bilder liefert, trägt meist die Netzqualität des Anbieters Schuld. Denn die Netze für mobiles Internet unterscheiden sich in ihrer UMTS- und HSDPA-Abdeckung teils gravierend. Ob nun T-Mobile, Vodafone, O2 oder E-Plus den besten Netzausbau vorweist, erfahren Sie hier.
Bietet E-Plus HSDPA an? In welchen Gebieten leiten T-Mobile und Vodafone per UMTS ins Web? Und welche Anbieter kann die beste Netzabdeckung vorweisen. Diesen Fragen ging das Online-Magazin teltarif nach - wir haben die Punkte zusammengefasst und um ein paar Eckpunkte erweitert. T-MobileDie Telekom-Töchter hat mit Vodafone das beste UMTS-Netz vorzuweisen. Einziger Unterschied: T-Mobile konzentrierte sich seit Anfang des Ausbaus vor fünf Jahren mehr auf dicht bevölkerte Gebiete wie Gemeinden oder Städten - während zu Hause der Empfang auch in ländlichen Regionen gut ist, mag so ein paar Meter außerhalb der Dorfgrenzen die Technik schon nicht mehr nutzbar sein. Dafür ist T-Mobile der einzige Provider, der flächendeckend EDGE (mit bis zu 260 kBit/s) anbietet, das zwar deutlicher langsamer als UMTS, aber immer noch deutlich besser als herkömmliches GPRS ist. HSDPA hingegen bietet T-Mobile mit bis zu 7,2 Mbit/s an.In welchen Regionen T-Mobile die verschiedenen Standards anbietet, sehen Sie auf dieser Karte zur Netzabdeckung. VodafoneDas Düsseldorfer Unternehmen forcierte auch den ländlichen Ausbau von UMTS in weniger dicht besiedelten Gebieten. Dafür sind im Gegensatz zu T-Mobile bis heute noch etliche Lücken auf der Karte, in denen der Empfang von mobilem Internet nur per GPRS möglich ist. Problem dabei: Bis heute hat Vodafone nicht bekannt gegeben, ob zumindest das EDGE-Netz flächendeckend in ganz Deutschland ausgebaut werden soll. HSDPA ist etwas schwächer als bei T-Mobile verfügbar. E-PlusE-Plus (mit seinen Tochterunternehmen Base, Simyo oder Blau) war eines der ersten Unternehmen, das eine UMTS-Flatrate anbot, baute aber den Empfang für die weiterentwickelten Technologien EDGE oder HSDPA so gut wie gar nicht aus. Heute ist zumindest in weiten Teilen Deutschlands der GPRS-Turbo EDGE verfügbar, HSDPA aber nur in sehr wenigen ausgewählten Gebieten - und das auch vorerst nur im Testbetrieb mit laut teltarif deutlich gedrosselter Geschwindigkeit (500 kBit/s). O2Deutlich aufgeholt gegenüber den beiden Platzhirschen Vodafone und T-Mobile hat O2. Zuletzt vermeldete das Münchner Unternehmen in seiner Heimatstadt gar den Start für die HSDPA+-Technik, die bis 28 Mbit an Daten pro Sekunde aus dem Netz lädt. In Regionen ohne UMTS ist der EDGE-Empfang nahezu flächendeckend vorhanden, ansonsten setzt der Anbieter in seinem UMTS-Gebieten auch voll auf HSDPA mit bis zu 7,2 Mbit/s. FazitWer auch an eher entlegenen Orten per UMTS im Internet surfen will, sollte das Vodafone-Netz wählen. Flächendecken per EDGE surfen (und damit in wirklich sehr verlassenen Gegenden) ist wiederum nur bei T-Mobile möglich. Die schnellste HSDPA-Verbindung bietet dagegen (wenn auch alles andere als flächendeckend) O2 an.Bild: © Krümel / Pixelio |

aha24 sagt
Dienstag, 12. Januar 2010
internet-unterwegs sagt
Mittwoch, 20. Januar 2010