| Montag, 12. April 2010 |
41 Mobilfunkfrequenzen in der VersteigerungInsgesamt 41 Frequenzblöcke stellt die Bundesnetzagentur zur Auswahl - darunter etwa die sogenannte digitale Dividende, mit der DSL-unterversorgte Regionen ans schnelle Internet angedockt werden sollen. Damit ist die Auktion mehr als doppelt so groß wie die spektakuläre UMTS-Versteigerung 2000, bei der die Bundesregierung umgerechnet etwa 50 Milliarden Euro einnahm.An der Auktion teilnehmen können nur vier Unternehmen (T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus) - sechs hatten sich ingesamt dafür beworben. Wann die Versteigerung endet, ist bisher noch nicht abzusehen, da so lange gesteigert wird, bis alle Frequenzblöcke vergeben sind. Zudem ist die Anzahl der Bieterrunden nicht limitiert. Experten sehen ProblemeWährenddessen meldet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Bedenken in puncto Elektrosmog an: Bei Menschen können laut dem Verband etwa Kopfschmerzen oder Schlafstörungen auftreten. Auch Tiere wie etwa Fledermäuse oder Bienen könnten durch die Funktechnik in ihrer Orientierung gestört werden. Der Bundesverband der Verbrauchzentralen warnt in der Zeitung "Tagesspiegel" indes vor Störungen beim mobilen Fernsehen (DVB-T), deren Verantwortung noch nicht festgelegt ist.Bild: © Gabi Schoenemann / Pixelio.de |
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