internet-unterwegs Überall mobil im Internet surfen mit Handy und Laptop
Wie schnell ist mobiles Internet wirklich?
Sonntag, 25. April 2010 um 18:45 Uhr
umts-netz-cb-2Mit rasend schnellen Verbindungen werben die Telekommunikationsunternehmen fürs Internet unterwegs. Wenn nicht mit 7,2, sollten es mindestens 3,6 Megabit in der Sekunde an Daten sein, die per UMTS beziehungsweise HSDPA auf Handy oder Laptop landen. Dass die Netze in Wirklichkeit viel niedrigere Download-Raten liefern, fand die Zeitschrift Computerbild nun in einem Test heraus.

T-Mobile mit bestem HSDPA-Netz

Unter die Lupe nahm die Redaktion dabei das UMTS-Netz von T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus. Ergebnis: Im Durchschnitt erreichte T-Mobile als Testsieger deutschlandweit 1,8 Mbit/s - gerade mal ein Viertel der angegebenen, theoretischen Höchstgeschwindigkeit. Auf Platz zwei landete Vodafone mit durchschnittlich 1,7 Mbit/s, O2 folgt mit 1,4 und E-Plus (aufgrund des fehlenden HSDPA-Netzausbaus) landete auf dem letzten Rang mit 356 Kilobit pro Sekunde.

Als Grundlage für die Untersuchung dienten 27.000 Messungen von Computerbild-Lesern, deren Daten im Zeitraum zwischen November und Februar automatisiert an die Zeitschrift gesendet wurden. Als mögliche Ursache für die Diskrepanz zwischen Werbung und Wirklichkeit führt die Redaktion an, dass durch eine höhere Auslastung der einzelnen Mobilfunkzellen die Geschwindigkeit gedrosselt werde. Zudem sind die Netze nicht flächendeckend gleich stark.

T-Mobile-Kunden genießen derweil in Nürnberg (mit durchschnittlich 4,6 Mbit/s) die schnellste HSDPA-Verbindung in Deutschland. Bei O2 hingegen liegt Chemnitz (2,4 Mbit/s) an der Spitzenposition.

Bild: © F.H.M. / Pixelio.de
 

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