| Sonntag, 19. April 2009 |
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Anm.: Dieser Artikel dient zum Nachschlagen bei Fragen zum mobilen Internet per Laptop. Wer auf der Suche nach Tarifen fürs Laptop-Surfen in diesem Ratgeber gelandet ist, sollte die verschiedene Optionen hier vergleichen: Prepaid-Tarife ohne Vertrag / Tarife mit Vertrag Welche Hardware ist nötig, um mit dem Laptop im mobilen Internet zu surfen?Damit Sie ihr Laptop oder Notebook auch unterwegs fürs Internet nutzen können, ist eine Verbindung zum UMTS- oder GPRS-Netz nötig. Ersteres gilt als der derzeitige Standard und erreicht theoretisch sechsfache ISDN-Geschwindigkeit (und etwa über HSDPA noch schneller) - das Web ist also ähnlich schnell wie auf stationären PCs. Manche Laptops verfügen bereits über ein solches UMTS-Modem, andere müssen mit spezieller Hardware (etwa Surfsticks oder UMTS-Datenkarte) aufgerüstet werden. Weiter brauchen Sie wie beim gewöhnlichen Mobilfunkvertrag eine SIM-Karte, mit der sich der Laptop ins Internet einwählen kann.
Wie schnell ist das mobile Internet und was bedeuten die Begriffe "UMTS", "GPRS", "EDGE" und "HSDPA"?Grundsätzlich gilt: UMTS mit 384 Kilobit / Sekunde ist der derzeitige Standard fürs mobile Web - die Konkurrenztechnologien wie GPRS (bis zu 170 Kbit/s) oder dessen Erweiterung EDGE (ca. 220 Kbit/s) lassen das Internet schon etwas gemächlicher durch die Leitung tuckern; HSDPA (eine Erweiterung von UMTS) dagegen ist mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde rasend schnell.
Welcher Tariftyp fürs mobile Internet ist der Richtige für mich?Neben der Wahl des Netzes hinsichtlich der Geschwindigkeit sollten Sie zunächst auch auf den passenden Typ des Tarifs achten, heißt: auf Ihre Surf-Gewohnheiten abstimmen:
Welcher Surftyp Sie sind, können Sie hier nachprüfen:
Was ist bei Tarifen fürs mobile Internet zu beachten, und wie vergleiche ich diese am besten?Nachdem Sie geprüft haben, welches Netz / welcher Anbieter der richtige für Sie ist, und welcher Surftyp Sie sind, sollten Sie bei der Tarifwahl weiterhin nicht nur auf die nackten Zeit- oder Volumengebühren achten. Auch etwa die Mindestlaufzeit ist wichtig, weil die Preise auf dem Markt in Bewegung sind - ein derzeit günstiges Angebot ist in zwei Jahren womöglich völlig überteuert. Zudem sind einige Tarife gestaffelt - und nach einer bestimmten Periode deutlich teurer als zuvor. Auch bei der Hardware gibt es Unterschiede: Bei manchen sind etwa kostenlose Surfsticks inklusive - manchmal völlig überteuert. Bei anderen Angeboten verstecken sich zu den Hardware- noch Versandgebühren im Kleingedruckten. Vergessen Sie zudem nicht zu prüfen, ob die mitgelieferte Hardware gegen den formulierten Aufpreis nicht etwa nur zur Miete überlassen wird - und Sie im Endeffekt viel zu viel dafür zahlen. Weiter sollten Sie auch nicht vergessen, die bei Providern beliebten Anschlussgebühren in ihre Kalkulation mit einzuberechnen. Haben Sie diese Faktoren berücksichtigt, stellt sich nur noch die Frage: Mobiles Internet per Prepaid-Karte oder mit Vertrag?
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