Schauergeschichten über horrende Gebühren fürs mobile Internet gibt's genug - schuld daran sind oft weniger die Tarife, sondern die Konfigurationen des Handys. Das heimische WLAN wird dann etwa plötzlich über die Mobilfunkrechnung abgerechnet. internet-unterwegs zeigt Möglichkeiten, die Datenfallen zu umgehen und eine Überraschung am Monatsende zu vermeiden.
Bevor Sie das Internet fürs Handy einrichten, sollten Sie zunächst mal ihren Provider kritisch beäugen (falls kein spezieller Tarif fürs mobile Web gebucht wurde). Denn mobiles Internet zählt als zentraler Umsatzmotor der Branche in der Zukunft - und dementsprechend fallen meist die Gebühren aus. Der Zugriff aus Web per Handy ist dann gefährlich, wenn Sie bisher keinen speziellen Tarif gebucht haben. Falls Sie sich nun fragen, was das Surfen im Web ohne speziellen Tarif so kostet, haben wir hier eine kleine Aufstellung, die die Gebührenforderungen der Provider bei einem Standardtarif zeigt:
Wer also gelegentlich mit Google Maps navigiert, Nachrichten checkt oder etwa Musik übers Web laden will, sollte sich besser gleich einen passenden Tarif fürs mobile Internet suchen. Doch auch da lauern Fallen - denn die Handy-Einstellungen für die Web-Zugänge wollen passend konfiguriert sein. Wer etwa glaubt, gerade das heimische WLAN zu nutzen, ist auch oft zeitgleich per UMTS mit dem Web verbunden. Hier die wichtigsten Vorkehrungen für günstiges Surfen im mobilen Internet:Definieren Sie Ihren sogenannten Zugangspunkte - spezielle Einwahlnummern ins Web. Solche existieren etwa für den normalen Internetzugang per Browser oder auch für den Download von MMS und sind meist schon beim Kauf des Handys voreingestellt - genau diese vordefinierten Einwahlpunkte berechnen allerdings oft ganz unterschiedliche Gebühren. Einfachste Lösung: Sperren Sie alle Zugangspunkte, die Sie nicht benötigen. Wer beispielsweise auf MMS verzichten kann, sollte im jeweiligen Menü den Eintrag für die Bildnachrichten sperren. Zudem sollten Sie genau im Handbuch nachlesen, über welche Icons oder Anzeigen erkennbar ist, dass Ihr Handy gerade Daten aus dem Web lädt. Nur so können Sie sichergehen, dass gerade keine Verbindung besteht. Schlussendlich sollten Sie sich noch im Klaren sein, welche Dienste wie viel an Daten abrufen - Flatrate-Nutzer leben hier natürlich sorgenfreier und können diesen Punkt überspringen. Alle anderen sollten sich unser Übersicht über den Datenverbrauch fürs mobile Internet näher angucken. Zugangspunkte? Wo finde ich die Kostenfallen bei meinem Handy?Während die Punkte 2 und 3 verhältnismäßig einfach durchzuführen sind, wird's bei Punkt 1, den Zugangspunkten, schwieriger: Jeder Hersteller hat hier sein eigenes System. Nokia (mit S60-Oberfläche): Nokia (mit S40-Oberfläche): Sony Ericsson: Samsung: Bild: © internet-unterwegs
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Schauergeschichten über horrende Gebühren fürs mobile Internet gibt's genug - schuld daran sind oft weniger die Tarife, sondern die Konfigurationen des Handys. Das heimische WLAN wird dann etwa plötzlich über die Mobilfunkrechnung abgerechnet. internet-unterwegs zeigt Möglichkeiten, die Datenfallen zu umgehen und eine Überraschung am Monatsende zu vermeiden.