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Klarmobil Internetflat 5000: Prepaid-Tarif mit Internet-Stick
Klarmobil
Internet gibt's auch zum Mitnehmen - wissen wir. Auch wenn die Werbung mit dem überdrehten Alpensepp etwas anstrengend ist - der Klarmobil Surfstick bietet attraktive Konditionen im Bereich der Prepaid-Monats-Flatrate. Drei Preismodelle stehen dabei zur Auswahl: Version 1 (Internet Flat 500) kostet monatlich 9,95 Euro und gewährt 500 Megabyte Datenvolumen, Version 2 (Internet Flat 1000) kostet monatlich 12,95 Euro und erlaubt 1 Gigabyte an ungedrosselten Datentransfers, und Version 3 (Internet Flat 5000) kostet monatlich 29,95 Euro bei einem Limit von 5 Gigabyte. Wird diese Grenze jeweils überschritten, drosselt das Unternehmen die Geschwindigkeit auf GPRS-Niveau.

Tarifdetails
Typ
Prepaid-Flatrate
Netz / Verbindung
Telekom / UMTS, HSDPA mit 7,2 Mbit/s
monatliche Kosten
9,95 Euro (Internet Flat 500)
12,95 Euro (Internet Flat 1000)
19,95 Euro (Internet Flat 5000)
Preis für Hardware
29,95 Euro (3,6-Mbit/s-Surfstick, bei 500- und 1000-Variante)
39,95 Euro (7,2-Mbit/s-Surfstick, bei 5000-Variante)
Volumenlimit
500 Megabyte, anschließend 64 kBit/s (Internet Flat 500)
1 Gigabyte, anschließend 64 kBit/s (Internet Flat 1000)
5 Gigabyte, anschließend 64 kBit/s (Internet Flat 5000)
Einrichtungsgebühr 9,95 Euro
Versandgebühr 9,95 Euro
Startguthaben 10 Euro
Simlock / Netlock
nein
Besonderheiten
-

Ein Unterschied besteht bei Klarmobils Datentarifen allerdings nicht nur bei Preis und damit verbundenen Volumenlimit, sondern auch bei der Hardware. Bei den Internet Flats 500 und 1000 schafft der mitgelieferte Surfstick (XSStick P10) 3,6 Mbit/s, bei der 5000-Variante sind's 7,2 Mbit/s (Surfstick: XSStick W14). Lauffähig sind die Internet-Sticks jeweils ab Windows-Version XP bzw. Mac OS 10.4.9. Auch telefonieren (9 Cent / Minute) und SMS-Nachrichten verschicken (9 Cent / Nachricht) lässt sich mit den Surfsticks. Dank SD-Kartenslot lässt sich der USB-Stick auch als externes Speichermedium nutzen (SD-Karte wird nicht mitgeliefert). Kleines Highlight: Die Surfsticks besitzen keinen Sim- oder Netlock, können also auch mit fremden Sim-Karten betrieben werden (etwa im Urlaub, um Roaming-Gebühren zu sparen).
Unklarheit besteht bezüglich des Netzes: Bis vor Kurzem nutzte Klarmobil noch O2-Kapazitäten, stieg dann aufs Vodafone-Netz um und funkt jetzt bei der Telekom. Offizielle Angaben, welches Netz nun wirklich genutzt wird, macht das Unternehmen keine genauen - lediglich mit "bestes deutsche D-Netz" bewirbt Klarmobil den Tarif. Weiteres Manko: Zwar werden 10 Euro Startguthaben beworben, allerdings berechnet Klarmobil einen "Startpaket"-Preis über 9,95 Euro, sodass vom Einstiegsgeschenk nichts übrig bleibt. Zudem fallen 9,95 Euro Versandgebühren an. Effektiv ist der Surfstick somit jeweils um knapp 10 Euro teurer.

Alles in allem ist der Klarmobil-Surfstick eine attraktive Option bei den Monats-Flatrates - und dank aktuell genutztem T-Mobile-Netz derzeit sogar eine sehr gute. Negativ fällt lediglich die Preistrickserei mit Versandgebühren, Einrichtungspreis und Startguthaben auf. Effektiv kosten die Surfsticks knapp 10 Euro mehr, während das Startguthaben damit eigentlich nur 5 Cent beträgt. Dafür wiederum lässt sich der Klarmobil-Surfstick dank fehlendem Simlock auch mit fremden Sim-Karten nutzen. Wer noch unschlüssig ist, sollte den Klarmobil Surfstick Testbericht lesen.

Plus derzeit starkes T-Mobile-Netz
der Surfstick hat keinen Simlock
etwas undurchsichtige Preisstruktur zu Beginn (streng genommen kein Startguthaben)

Insgesamt ergibt das inklusive aller Nebenkosten einen Monatspreis von 22,01 Euro (auf 24 Monate).
Neugierig geworden? Hier geht's zum Anbieter.
 

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