| Sonntag, 07. Februar 2010 |
Im Rennen um den schnellsten Surfstick will natürlich auch DSL-Mogul 1und1 mithalten und schickt bei seiner "Notebook Flat" den ZTE-MF110-Stick mit. Wie problemlos läuft die Installation beim weiß-blauen Winzling ab? Was taugt die Software? Und wie gut ist die Verbindung in der Stadt und auf dem Land? internet-unterwegs hat im Testbericht einen Blick auf den 1&1-Surfstick geworfen.
Blitzschnelle InstallationKeine fünf Minuten und schon verbunden? Mit dem 1&1-Surfstick hat das auf einem Sony-Vaio-Notebook mit Windows XP tatsächlich so schnell funktioniert. Dazu einfach den Stick in den USB-Steckplatz schieben und der Dinge harren, die da kommen: Unser Rechner erkannte das Gerät ohne Probleme und startete automatisch das Setup für die Software "Join Air" (liegt vorinstalliert auf dem Stick). Nach Bewilligung der Lizenzvereinbarungen lag das Programm mit knapp zehn Megabyte auf der Festplatte.Intuitive Software - aber ungenaue AngabenÜber den großen Verbindungs-Button (s. rechts im Bild) geht es dann mit HSDPA-Geschwindigkeit ins Web, die Software zeigt simultan Up- und Download-Geschwindigkeiten sowie die Verbindungsdauer an. über Protokoll" lassen sich Datenmengen bereits vergangener Sessions anzeigen - allerdings mit dem Hinweis, dass wirklich exakte Statistiken beim Provider zu erfragen sind. Zusätzlich erlaubt die Software die Verwaltung eines SMS-Kontos und eines Telefonbuchs. Der Surfstick selbst speichert keine Daten - diese können nur auf der SIM-Karte oder der Festplatte gesichert werden. Genauere Angaben zur Signalstärke finden sich versteckt im Icon rechts unten in der Windows-Taskleiste per Rechtsklick herausfinden: Diese Infos verstecken sich unter dem Feld "Diagnose".Die Heimlichturerei ist kein Wunder - der allerschnellste ist der 1und1-Surfstick nicht unbedingt. Bei durchschnittlichem Empfang (in der Stadt) brauchte der Winzling immerhin knapp zehn Sekunden bis internet-unterwegs.com komplett geladen war. Bei Spiegel Online waren es stolze 20 Sekunden - nicht katastrophal, aber auch nicht wirklich schnell. Überzeugen konnte der Internetstick hingegen (dank starkem Vodafone-Netz) bezüglich der Netzabdeckung - auch wenn man sich mancherorts schon zumindest über EDGE statt GPRS gefreut hätte. Die Signalstärke wiederum ist im Vergleich zur Konkurrenz durchschnittlich.
FazitInstallation und Software überzeugten im Test. Weniger stark ist der 1und1-Surftstick hingegen in puncto Geschwindigkeit und Signalstärke. Wer also bevorzugt Online-Videos guckt, anstatt Online-News zu lesen, oder unterwegs auch größere Datenpakete verschicken will, wird mit dem Internetstick nicht besonders glücklich werden. Wer hingegen das Internet unterwegs eher zum E-Mails abrufen oder gelegentlichem Surfen auf schlanken Seiten braucht, wird mit dem 1und1-Surfstick gut bedient. Seit Anfang Juli bietet das Unternehmen den Stick auch mit Prepaid-Verfahren als 1und1 Notebook Flat und 1und1 Notebook Flat XL an - besonders erstere ist für Wenigsurfer interessant. Fotos: © internet-unterwegs / Screenshots
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Zusätzlich erlaubt die Software die Verwaltung eines SMS-Kontos und eines Telefonbuchs. Der Surfstick selbst speichert keine Daten - diese können nur auf der SIM-Karte oder der Festplatte gesichert werden. Genauere Angaben zur Signalstärke finden sich versteckt im Icon rechts unten in der Windows-Taskleiste per Rechtsklick herausfinden: Diese Infos verstecken sich unter dem Feld "Diagnose".

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