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Der Fonic Surf Stick im Test
Dienstag, 03. August 2010 um 19:36 Uhr
Fonic Surf Stick im GrasMit 3,6 Mbit/s-Geschwindigkeit lockt Fonic mit seinem Surfstick neue Kunden. Die Hardware funkt im O2-Netz mit UMTS und HSDPA und stellt für einen Tag Surfen 2,50 Euro in Rechnung - verlockende Aussichten. Wir haben den Fonic Stick im Test auf Herz und Nieren geprüft und bilanziert, ob Hard- und Software halten, was Fonic uns verspricht.


Installation

Der Fonic Surf Stick wurde auf zwei Rechnern (einmal mit Windows XP, einmal mit Vista) geprüft. Ein signifikanter Unterschied fiel nur bei der Installation auf: Während bei Vista das Setup nach Einstecken des Sticks automatisch anlief, war bei XP das manuelle Starten der Installationsdatei notwendig. Problemlos erkannt wurde der Stick auf beiden Rechnern. Im Unterschied etwa zum Bild Speedstick oder dem 1und1-Surfstick dauerte die Installation deutlich länger, lief jedoch (bis auf das manuelle Starten unter XP) problemlos ab. Löblich: Mit 22,3 Megabyte ist die Software angenehm schlank.

Was taugt die Hardware?

Der Surfstick (gefertigt von Huawei) selbst steckt stabil im USB-Fach und findet auch bei untereinander geschachtelten Eingängen mit einem zweiten eingesteckten Stick noch Platz. Vorsicht allerdings bei Laptops, die schnell heiß werden: Die Wärme überträgt sich unmittelbar auf den Stick selbst. Wir haben uns zwar nicht die Finger verbrannt, aufpassen sollte man auf die Wärmeentwicklung allerdings schon. Zur robusten Verarbeitung gesellt sich übrigens noch ein attraktives Äußeres - zumindest für Macbook-Besitzer sicher nicht unwichtig.

Fonic Software ScreenshotUnd was kann die Software?

Die Software des Fonic Surf Sticks hört auf den - etwas seltsamen - Namen "Mobile Partner". Erster Pluspunkt: die Übersichtlichkeit. Insgesamt sechs Tabs stehen zur Verfügung - so lässt sich der Stick mit zwei Klicks aktivieren, zusätzlich steht auch ein Feld zum Starten des Browsers bereit. Dieses leitet automatisch auf die Fonic-Startseite weiter - leider konnten wir keine Möglichkeit finden, die Startseite manuell zu ändern. Als drittes zentrales Auswahlfeld bietet die Software ein Statistikfenster. Aufgeblättert werden hier etwa die Down- und Upload-Raten sowie die abgerufenen Datenmengen aufgeteilt in verschiedenen Zeitfenstern. Nachdem das Limit beim Fonic-Tagestarif auf 500 Megabyte begrenzt ist, ein nützliches Tool. Am unteren Fensterrand wird auch der Verbindungsmodus (GPRS, EDGE, UMTS oder HSDPA) angezeigt. Weitere Funktionen: die Verwaltung eines SMS-Kontos sowie Adressbuchs. Insgesamt wirkt alles sehr aufgeräumt und die Funktionen lassen sich ohne Wälzen eines Handbuchs nutzen. Gut gelöst!

Netzabdeckung und Geschwindigkeit

Wir haben den Fonic Surf Stick an verschiedenen Standorten getestet und mit einem T-Mobile-Gerät verglichen. Erstes Fazit: Fonic beziehungsweise O2 kommt wie erwartet nicht komplett an die Netzstärke der Telekom-Tochter heran, liefert aber eine bemerkenswert stabile Verbindung. Auch in puncto Geschwindigkeit überzeugte der Stick, auch wenn die Software bisweilen HSDPA als Verbindungsmodus angab (also theoretisch bis zu 3,6 Mbit/s liefert), Daten allerdings nur in UMTS-Tempo eintrafen. Der Download einer 5-Megabyte-Datei dauerte durchschnittlich 50 Sekunden - ein durchaus ansprechendes Ergebnis.

Der Fonic-Startpaket-Tarif

Fonic Stick OutdoorMit 2,50 Euro am Tag ist Fonic einer der günstigsten Anbieter bei den Tages-Flatrates. Erlaubt sind hier - wie erwähnt - Datentransfers bis zu 500 Megabyte am Tag. Wer nicht rund um die Uhr YouTube-Videos abrufen will, sollte damit locker auskommen. Negativ fiel in unserem Test allerdings auf, dass Fonic ohne Rückfrage den Tarif weiterschaltet: Wer abends bis nach 0 Uhr surft, bucht automatisch die Flatrate für einen weiteren Tag.Ein echtes Highlight dagegen ist die Airbag-Funktion: Maximal verursacht der Stick im Monat Kosten über 25 Euro - wer also zehn Tage bereits versurft hat, muss für die restlichen Tage des Monats keinen Cent mehr bezahlen.

Fazit

Stabile Hardware, übersichtliche Software sowie gute Verbindungs- und Geschwindigkeitswerte - der Fonic Surf Stick machte einen guten Eindruck in unserem Test. Negativ fiel lediglich die automatische Buchung eines weiteren Tages auf, weswegen wir dem Stick keine eingeschränkte 1 geben wollen. Wer hier bereit ist, gegen Abend öfter auf die Uhr zu schauen, findet mit dem Stick einen neuen mobilen Freund.

Links:
Weitere Informationen zum Surf Stick: Fonic Website
Alle Tarifdetails zum Fonic Surf Stick bei internet-unterwegs
Vergleich der verschiedenen Surfstick Angebote


Fotos: © internet-unterwegs
 

1 Kommentar

  1. Hab mir den Stick gekauft, weil er keinen Simlock hat und ich mit Aldi surfen wollte. Aber das Fonic-Netz ist ja mal viiiiel schneller. Ob T-Mobile da besser ist kann ich nicht sagen.

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